St. Martin, Zell

Die in der uralten Hofmark Zell stehende Kirche war ursprünglich der hl. Margareth geweiht, und war bis in das 17. Jahrhundert die Schutzpatronin.
Aus der Frühzeit ist uns nichts überliefert. Im jetzigen Bau kann man noch Reste einer gotischen Kirche sehen. 1609 wurde die Verwaltung der Kirche St. Margarethen zu Zell angewiesen, die höchst baufällige Kirche vor dem Einsturz zu retten.
In der Zeit um 1771/72 dürfte das Innere der Kirche eine gründliche Renovierung und Neugestaltung erfahren haben. Der Hochaltar, beide Nebenaltäre und das Gestühl tragen die Handschrift des Kleinweiler Kistlers Johann Georg M iller.
1771 entstehen auch die Deckengemälde im Kirchenschiff: 4 Alpenländische Kirchenväter, 4 Evangelisten.
1851 wurde die Kirche vergrößert.
(aus Th. Luidl; Kleinweiler Kistler und ihre Werke)